Links von der Al Hussein Mosque fängt der Khan al Khalili Basar, dort wo man sich direkt in den Orient versetzt fühlt. Der Basar ein Hauch vom Orient, ein einmaliges Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen darf. Wie ein Märchen aus Tausend und eine Nacht, das ist der Orient wie man ihn sich als Europäer vorstellt. Überall buntes-, ja fast hektisches Treiben. Gedränge, immer wieder steigen mir andere Gerüche in die Nase. Angenehm dieser Duft, der Geruch von orientalischen Gewürzen. Von der hektischen Betriebsamkeit die dort herrscht wird der Besucher mitgerissen, aber nicht unangenehm erfasst.

Der Lärm, (Kairo ist eine einzige lärmende Stadt) der dort überall herrscht und die Ruhe die in jedem Kaffeehaus zu finden ist, ist sehr widersprüchlich und macht die ganze Faszination der Stadt Kairo aus. Genau, die Widersprüche im Land machen dieses Land so faszinierend. Diese starken Kontraste! Der Besuch des Khan al Khalili Basars gehört auch zu fast jedem Reiseprogramm eines jeden Reiseveranstalters. Der Basar ist täglich ab 11.00 Uhr geöffnet. Dann beginnt auf dem Basar ganz langsam das Leben.

Geöffnet ist er von Mo.-Do. und SA. und So., am Freitag ist der Basar geschlossen.

Der Freitag ist in Ägypten mit unserem Sonntag hier gleichzusetzen. Einige Händler trifft man jedoch auch am Freitag an. Gesundes Misstrauen, aber keine Furcht, ist bei den selbsternannten Basarführer geboten. Besser ist es jedoch den Basar auf eigene Faust zu erkunden. Der Basar erhielt seinen Namen nach dem Khan ( Khan= persisch - Handelshaus). Er wurde 1382 von Amir Gorhas Al Khalili errichtet und erst im 16. Jahrhundert teilweise restauriert. Man findet noch heute diese uralte Bausubstanz.

Sehr oft kann es dann auch schon nerven, von allen Seiten stets und ständig angesprochen, auf vermeintliche Schnäppchen hingewiesen zu werden, besondere Attraktionen gezeigt zu bekommen, aber es kann sich dann doch sehr oft auch als etwas sehr Lohnenswertes herausstellen, wie ich an anderer Stelle genauer beleuchten werde ( Gize ).

Wasserpfeifen, ein muss!!! Sie sich zu erwerben, ich hab etwa 50 DM für eine 70 cm hohe Pfeife bezahlt. Handeln, handeln macht sehr viel Spaß, immer den Verkäufer das erste Angebot machen lassen, davon max.30% bezahlen.

Handeln das A und O in Ägypten.  

Wasserpfeifen werden auf den Basar überall angeboten. Foto v. Wolfgang B.1998 Hookahs are offered on the bazaar everywhere.

Besser nichts von trinken! Foto v. Wolfgang B.1998

Noch ein paar Bilder vom Khan El Khalili Basar, links
von der Saidna Hussein-Moschee.
Hier sieht man Landestypisch Wasserpfeifen.
Auch auf dem Basar zu entdecken, ein Getränkeverkäufer.
Leider ist es für unseren Europäischen Magen nicht sehr bekömmlich davon zu probieren.